Wenn die Welt ein Dorf wäre!


Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf mit 100 Einwohnern reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten wollten, hätte dieses Dorf die folgende Zusammensetzung:

57  Asiaten
21  Europäer
14  Amerikaner
8  Afrikaner
52  wären Frauen
48  wären Männer

70  Nicht-Weiße
30  Weiße
70  Nicht-Christen
30  Christen
89  Heterosexuelle
11  Homosexuelle

6  besäßen 59% des Geldes
80  hätten keine Wohnung
50  wären unterernährt
1  würde sterben
2  würden geboren
1  hätte einen PC…

Denken Sie auch darüber nach, daß Sie, wenn Sie heute morgen gesund und nicht krank aufgewacht sind, glücklicher sind als eine Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Sie nie einen Krieg erlebt haben, die Einsamkeit einer Gefangenschaft, die Agonie eines Gequälten, dann sind Sie glücklicher als 500 Millionen Menschen dieser Welt. Falls Sie genug zum essen, zum trinken, zum anziehen sowie ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum hinlegen haben, sind Sie reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.

Falls Sie ein Konto bei einer Bank haben, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehören Sie zu den 8% der wohlhabenden Menschen dieser Erde.

Gefunden in: http://www.briefmarkenverein-berliner-baer.de/vereinszeitung/247-2-menschheit.htm

Why do I blog this?: Es ist ein Beitrag zum Blog Action Day 2008! Außerdem bin ich der Meinung, dass es wichtig ist sich immer wieder den waren Problemen bewusst zu werden!

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Eilmeldung: Der letzte Tag hat begonnen -Big Bang in Cern-

Schnell mal einige Links zusammengetragen. Wer will kann den Weltuntergang live mitverfolgen.

Der LHC in Cern wird heute gestartet und laut den Kritikern können dabei Schwarze Löcher entstehen…
Schauen wir mal zu!

Nachtrag: 11.09.07:

Wer sich generell über Teilchenbeschleuniger und CERN informieren möchte dem sei die Seiten von WELT DER PHYSIK empfohlen. Mit ein bisschen Recherche findet einige Filmchen, Animationen, Interviews und vieles mehr…

Nicht jeder ist beim Weltuntergang live dabei. Sollte man jetzt eine Zigarre rauchen oder ein Glas Wein trinken?

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Eingeordnet unter Kernteilchen- Elementarteilchenphysik, Physik

Zeitschriftenartikel online recherchieren – Immer noch ein Ding der Unmöglichkeit

Die Examensarbeit steht an! Fleißig wird nach Büchern, Zeitschriftenartikal, Aufsätzen, Dissertationen und anderen Dokumenten recherchiert. Im Internet Bücher zu finden ist nicht mehr schwer. Am einfachsten geht es über die ISBN-Nummer. Auch wenn ich es ungerne zugeben mag, Googel verfügt über nützliche „Buch-Such- Tools“ und die Ergebnisse kann man gleich in der eigenen Bibliothek ablegen. Damit nicht genug. Der fleißige Bücherwurm (Ist er eigentlich vorm aussterben bedroht, oder muss man ihn jetzt umbenennen in eBook-Worm?) kann seine gesammelten Werke auch gut in eines der Literatur- und Wissensmanagement Verwaltungen ablegen:

  • zotero – Mein Favorit, kostet nichts, leicht als Plug-In in Firefox zu installieren und die Einführung wird einem leicht gemacht durch Hilfevideos. Zusätzlich kann man sich kostenlose Plug-In’s für MS-Word oder OpenOffice downloaden. Damit lassen sich sehr bequem die Literaturangaben in unterschiedlichen Zitationsstilen in ein Dokument einführen. Nix mit Augen verdrehen weil man irgendwelche Kommata oder Semikolons oder Doppelpunkte falsch platziert hat. Leider bieten noch nicht alle Bibliotheken wie die Bremer e-LIB oder die Bayrische Staatsbibliothek Schnittstellen für eine bequeme Übernahme der Buchdaten (wie:  Autor, ISBN-Nr., Erscheinungsort, etc.) an. Da ist das Programm
  • citavi weiter. Ich glaube allerdings auch nur weil es schon länger am Markt besteht. Dieses kostenpflichtige  Programm kann man auch als Demoversion downloaden. Es kann sogar als eine Art Suchbrowser für Bücher genutzt werden. Es bietet schon so viele Möglichkeiten, das es nach meiner Ansicht ein bisschen an Übersichtlichkeit verliert.
  • Natürlich sollte man auch die Literaturverwaltungen kennen, die an den Unibibliotheken angeboten werden, an der Uni-Bremen ist es RefWorks und an der Uni-Oldenburg EndNote. Der Nachteil dieser Verwaltungen ist, dass sie ihren vollen Nutzen nur im Campus-Netz entfalten und ist man mit dem Studium fertig müsste man sich die Vollversion kaufen.
  • Für alle Web 2.0 Freaks sei Library Thing empfohlen. Da kann man über Bücher schnacken, Freundschaften schließen, fleißig rezensieren. Allerdings ist das etwas mehr für Romanleser, da hier keine Möglichkeit besteht Literaturlisten in verschiedenen Zitationsstilen auszugeben.

All diese Werkzeuge stehen der Bücherrecherche zur Verfügung. Natürlich kann man auch Zeitschriftenartikel damit verwalten allerdings komme ich nicht an die Daten ran. Beziehungsweise stellen nicht genügend Verlage diese Daten zur Verfügung. Pennen diese Verlage? Hallo aufwachen, willkommen im Zeitalter des Web 2.0s! Google Book and Google Scolar are watching you!  PDF-Jahresübersichten sind mega out! Noch ein Wort an die Verlage: Was nützt einem die schönste Zeitschriftensammlung, wenn man sie nicht nutzt, da sich die Suche nach Artikeln als unbequem gestaltet?

Wer noch mehr wissen möchte, dem empfehle ich noch diese Links:

Wer solche Möglichkeiten nicht nutzt hat selber schuld oder bleibt im alten Paradigma der Excel-Listen oder sogar Karteikarten hocken. Wer sie nutzt gewinnt Zeit und kann Blogartikel wie diesen hier schreiben. 😉

Why do I blog this?: Zwei Gründe: 1) Man kann doch glatt durch das gesammte Studium maschieren, ohne über die Möglichkeiten von Literaturverwaltungsprogrammen zu stoßen. Natürlich werden einem Angebote über die Uni-Homepages und den Bibliotheksseiten gemacht. Die werden aber zumindest von mir regelmäßig ignoriert, frei nach dem Motto: „Man hat ja sonst nichts besseres zu tun.“ 2) Die Recherche nach Zeitschriftenartikeln nervt einfach. Da denke ich mir: Geteiltes Leid ist halbes Leid…

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Eingeordnet unter Bücher, Web 2.0

Warum heißen Quarks, Quarks?

Um die Frage der Namensgebung der Elementarteilchen Quark zu beantworten, müsste man den Roman Finnegans Wake bis Seite 383 von James Joyce oder Quarks von Harald Fritzsch gelesen haben. Aber noch schneller geht es, wenn man diesen Blogbeitrag weiter ließt. Gell-Mann wählte diesen Namen in Bezug auf den oben aufgeführten Roman von James Joyce.

„… Three quarks for Muster Mark!
Sure he hasn’t got muck of a bark
And ure any he has it’s all beside the mark.
But O, Wreneagle Almighty, wouldn_t un be a sky of lark
To see that old buzzard whooping about for uns shirt in the dark
And he hunting round for uns speckled trousers
around by Palmerstown Park?…“

Die drei Quarks sind also die Kinder von Herrn Muster Mark der eigentlich Herr Finn ist! Und manchmal treten die drei Quarks für Herrn Finn selbst auf. Na, alles klar? Und weil diese verrückte Geschichte die Situation in der Elementarteilchenphysik gut wiederspiegelt, Mark stellt das Proton dar und in manchen Situationen verhält sich das Proton so, als wenn es aus drei Quarks bestünde, hat Gell-Mann kurzerhand den Dingern den Namen Quarks verpasst.

Na, ich glaube diese Anekdote findet sich in zahlreichen Büchern wieder. Allerdings finde ich sie dennoch interessant. Für mich ist das ein Hinweis wie menschlich doch Physik ist, auch wenn ich James Joyce nicht kapiere.

Why do I blog this?: Ich kann mich für solche Anekdoten begeistern, da gerade diese Kurzgeschichten die Physik so lebendig machen können. Hier menschelt es doch in der ansonsten so unnahbaren Physik sehr. Wer kann sich dafür noch begeistern? Wer kennt ähnliche Geschichten?

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Eingeordnet unter Kernteilchen- Elementarteilchenphysik, Physik

Vorstellungen von Lehrern unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Fachkulturen über die Rolle kontroversen Wissens im Unterricht

Vorläufige Einleitung zu meiner Examensarbeit:

Einordnung des Themas:

Menschen (hier sind wissenschaftliche Laien gemeint), die Probleme zu lösen versuchen, erwarten bzw. erhoffen sich Lösungsmöglichkeiten aus der Wissenschaft„. Wie aber gehen sie mit den Antworten aus der Wissenschaft um? Junge/aktuelle Forschungsfelder behandeln häufig komplexe Themen wie Klimawandel (Klima der Gerechtigkeit, Der Klimawandel Blog, Beispiel Klimadebatte: Die Zeit) oder Gentechnologie. Gerade bei diesen Themen wird deutlich, wie unterschiedlich mögliche Antworten interpretiert werden. Was wird eigentlich von Laien unter Naturwissenschaften  verstanden? Wo sind die Grenzen der Naturwissenschaften? Wie werden wissenschaftlichen Erkenntnisse erlangt? Seit dem „PISA/TIMSS-Schock“ folgern u. a. Didaktiker wie Baumert, dass epistemologische Überzeugungen ein wichtiges, bislang nicht ausreichend gewürdigtes Element motivierten und verständnisvollen Lernens in der Schule darstellen (Baumert u.a. 2000 S. 269)

Unter anderem hat die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungs-Schwerpunktprogramm mit dem Thema: „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz“ (Schwerpunktprogramm 1409) über eine Laufzeit von 6 Jahren vorgesehen. An dieser Stelle möchte ich noch einen Absatz zum Anlass des Forschungsprogramms zitieren, welcher auch gut zur Behandlung der Themen „Wissenschaften und Technik“ im Schulunterricht herangezogen werden kann: Die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie hat – zumindest in den industrialisierten Ländern – zu einem enormen Anwachsen wissenschaftlichen Wissens bei gleichzeitiger Spezialisierung und Ausdifferenzierung geführt. Diese Entwicklung steht in einer Wechselbeziehung mit einer zunehmenden Technisierung der Lebensbedingungen, sodass zunehmend komplexere Wissenssysteme (Medizin, Infrastruktur, Bildung) die Lebensrealität aller Menschen bestimmen. Die Wissensvermehrung auf der einen Seite und die wachsende Abhängigkeit von wissenschaftsbasierten und -begründeten Systemen auf der anderen Seite führen für die Öffentlichkeit (die Bürgerinnen und Bürger) zu einem immer größeren Bedarf an grundlegendem wissenschaftlichen Wissen, insbesondere aber an einem Verständnis von den Wissenschaften, ihren Arbeitsweisen sowie ihren Möglichkeiten und Grenzen. Wissenschaftliche Grundbildung ist deshalb eine Voraussetzung zur Teilhabe am öffentlichen Leben in einer ‚Wissensgesellschaft‘ (im ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Sinn; Stehr,1994).

Ausgehend davon, dass der Umgang mit komplexen, wissenschaftlichen Themen, die teilweise nicht mehr von Fachleuten, geschweige denn von Laien überblickt werden können, immer problematischer wird, lautet nun die schlüssige Frage: Wie soll mit kontroversem Wissen in der Schule umgegangen werden? Diese einfach aus dem Curriculum zu streichen ist keine Lösung. Komplexe Themen durchdringen unseren Alltag so sehr, dass wir lernen müssen, damit umzugehen.

Meine Examensarbeit beschäftigt sich mit einem kleinen Teil dieses doch sehr umfangreichen Themas. Mit Hilfe einer kleinen „qualitativen Pilotstudie“ sollen Erkenntnisse bezüglich der Einschätzungen und Einstellungen (Beliefs) von Lehrerinnen und Lehrern, die in einem der naturwissenschaftlichen Bereiche (Biologie, Chemie oder Physik) ausgebildet wurden und auch unterrichten,  gewonnen  werden. Es liegt auf der Hand, dass LehrerInnen die Vorstellungen über Natur of Science entscheidend mitprägen: „Als GestalterInnen des Physikunterrichts tragen Lehrer und Lehrerinnen neben der Vermittlung fachphysikalischen Wissens auch zur Vermittlung von Vorstellungen über die Natur der Naturwissenschaft bei (Höttecke,2001 S. 73).

Über diesen Zustand ist derzeit noch recht wenig bekannt, so dass diese Arbeit einen, wenn auch kleinen Beitrag leisten kann, Licht ins Dunkel zu bringen.

Wer sich im Unterricht mit dem Thema: Lehren und lernen über die Natur der Naturwissenschaften beschäftigen möchte, dem sei das gleichnamige Buch von Hößle, Höttecke Kircher und das Themenheft: Was ist Physik empfohlen.

Why do I blog this?: Einerseits dient mir das Schreiben, um mir einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Meine Gedanken sortieren sich dabei. Andererseits erhoffe ich mir, Personen zu finden, die an ähnlichen Themen arbeiten. Ein Erfahrungsaustausch ist da immer hilfreich.

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Eingeordnet unter Examensarbeit, Nicht kategorisiert, Physikdidaktik

Blog Action Day 08


Da soll doch noch einer sagen: Ich kann doch sowieso nichts gegen die Armut auf dieser Welt etwas unternehmen! Weit gefehlt, jeder kann etwas dazu beitragen, auch Blogger! Blogger können zum Beispiel am Blog Action Day am 15. Oktober 2008 einen Artikel über Armut schreiben. Schreiben genügend Blogger genau an diesem Tag über das gleiche Thema kommt es zu einem Fokus darauf und somit wird das Geschehen an diesem Tag beeinflusst. Wie ich finde eine wahnsinns gute Idee! Ich wünsche den Autoren ein erfolgreiches Gelingen.

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Eingeordnet unter Nicht kategorisiert, persönliches, Web 2.0, Weblogs

Gefundene Podcasts zum Thema Physik und Naturwissenschaft

Seitdem ich stolzer Besitzer eines iPods bin höre ich Podcasts. Irgendwie ist das wie Radio hören im „Retro-Look“. Auf alle Fälle keine unliebsamen Werbungen und nicht das ganze BlaBla, was ich eh nicht hören möchte. Die Themen, die auf meinem iPod oder meinem MP3-Player kommen bestimme ich selber und dies sind, da ich mich für Naturwissenschaft, Physik, Philosophie und Schulbildung interessiere folgende Perlen aus dem Bereich Naturwissenschaft:


FM4- Science Busters: Eindeutig mein Lieblingspodcast zum Thema Physik. „Prof. Heinz Oberhummer, theoretische Physik, TU – Wien, Univ.lekt. und Bestsellerautor Werner Gruber, experimentelle Physik, UNI – Wien, und der Kabarettist Martin Puntigam, Studienabbrecher, UNI Graz, erklären allen, die das wollen, die Welt und ihr Drumherum.“


dradio.de Wissenschaft im Brennpunkt: „Bericht- erstattung über neue Forschungsergebnisse, technische und wissenschaftliche Hintergründe, Reportagen aus Laboratorien.“ Das dradio (Deutschlandfunk) bietet eine ganze Reihe hochwertiger Podcasts an. Für mich natürlich Wissenschaft im Brennpunkt und das Themenpodcast Wissenschaft und Bildung.


WDR – Quarks & Co: Bald schon ein Klassiker unter den Wissenschaftssendungen. Man kann die Sendungen auch als Videopodcast bekommen. Für die, die viel Speicher zur Verfügung haben.


Bayern 2- IQ – Wissenschaft und Forschung: Auch eine hochwertige Sendung mit einem breit gefächerten Spektrum an Themen aus: Natur- und Geisteswissenschaften, aus Medizin und Sozialwissenschaften, aus den Bereichen Computer und Telekommunikation. Von A(stronomie) bis Z(oologie) – ein bunter Themenmix mit Berichten, Interviews, Reportagen und Studiogästen.

Weitere Links zum Thema Podcast:

Nachtrag 4.09.08

Gerade habe ich über meinen Feedreader einen neuen Physik-Podcast gefunden. Den Welt der Physik-Podcast werde ich doch gleich mal ausprobieren.

Why do I blog this?: Um mich von meiner Klausur abzulenken, die ich morgen habe!

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Eingeordnet unter Naturwissenschaft, Nicht kategorisiert, Physik, Web 2.0