Archiv der Kategorie: Weblogs

Diskussionen über die Problemchen von und in Weblogs.

Die Besten, der Besten, der Besten

Ein Zitat aus MIB II und passend zu den zwei Lehrern, die Mittel und Wege gefunden haben Schüler zu begeistern.

Gestern (17.11.08) habe ich auf SAT1 einen Beitrag zur Bildung gesehen. Dabei wurde der Lehrer des Jahres 2007, Klaus-Peter Haupt vorgestellt. Er ist Physiklehrer und ist Gründer des Physikclubs. Ich finde man kann sich eine Scheibe von den „Besten, der Besten, der Besten“ abschneiden und schauen, wie sie Schüler begeistern. Daher diese Linkempfehlung.

Der andere Lehrer ist Jean-Pol Martin und bekannt für sein Konzept Lernen durch Lehren (LdL). Jean-Paul entwickelt seit 25 Jahren einen handlungorientierten Unterricht, der über Wikis, Blogs und anderen Medien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und weiter entwickelt wird.

Why do I blog this?: Ich suche sie, die Vorbilder und versuche für mich von Ihnen zu lernen. Mittelmäßigkeit findet man im Studium genug. (Oh, der war aber böse.)

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Blog Action Day 08


Da soll doch noch einer sagen: Ich kann doch sowieso nichts gegen die Armut auf dieser Welt etwas unternehmen! Weit gefehlt, jeder kann etwas dazu beitragen, auch Blogger! Blogger können zum Beispiel am Blog Action Day am 15. Oktober 2008 einen Artikel über Armut schreiben. Schreiben genügend Blogger genau an diesem Tag über das gleiche Thema kommt es zu einem Fokus darauf und somit wird das Geschehen an diesem Tag beeinflusst. Wie ich finde eine wahnsinns gute Idee! Ich wünsche den Autoren ein erfolgreiches Gelingen.

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Web 2.0 in der Berufsschule (V)

Mit Hilfe von Weblogs kann die Kommunikation zwischen Auszubildenden, den Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule (im dualen Bildungssystem) mit wenig Aufwand realisiert werden.

Eigentlich die spannendste These. Und es gibt tatsächlich Blogs die von Auszubildenden geschrieben werden, die möchte ich doch gleich mal als Beispiele an den Anfang stellen. Ich habe die sechs Blogbetreiber angeschrieben und einige Fragen zu meiner These gestellt:

  • Würden Sie dieser These zustimmen?
  • Könnte man nach Ihrer Meinung die Ausbildungsnachweise durch ein täglich geführten Blog ersetzen?
  • Auszubildende könnten so auch eine „Visitenkarte“ mit als Bewerbungsmaterial anführen.

Die Antworten:

In der Vergangenheit wurde den Schulen immer wieder ihr Mangel an Flexibilität vorgeworfen. Aber wie sieht es in den Betrieben aus? Ich habe die 6 Betriebe oben zu meiner These befragt. Sicherlich beurteilen bloggende Unternehmen gegenüber „Web 1.0 Betrieben“ mit hoher Wahrscheinlichkeit die These unterschiedlich, aber eine ausführliche Umfage würde hier den Ramen sprengen.

Die erste Antwort der Firma DATEV als Zitat:

„Wir nutzen dieses Medium bisher primär dazu, Schüler/-innen über unsere verschiedenen Ausbildungsberufe zu informieren und einen Einblick in unsere Ausbildungsarbeit zu geben. (Anmerkung von mir: vergleiche hierzu auch den Artikel vom bildungsklick.de) Ziel ist es, Ausbildungsinhalte und Tätigkeiten näher zu erläutern, um den Jugendlichen eine genauere Vorstellung des jeweiligen Berufes zu vermitteln. Die informellere Umgebung soll dazu anregen, bei Fragen auf uns zuzukommen. Hiermit soll auch falschen Vorstellungen über den Beruf vorgebeugt werden. Natürlich ist es andererseits beabsichtigt, Interesse am jeweiligen Beruf zu wecken und das Unternehmen als innovativ und fortschrittlich zu präsentieren.

Nun zu Ihrer Frage, ob „Mit Hilfe von Weblogs [.] die Kommunikation zwischen Auszubildenden, den Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule (im dualen Bildungssystem) mit wenig Aufwand realisiert werden“ kann.

Aus unserer Sicht kann ein Weblog die persönliche Kommunikation zwischen den Beteiligten nicht völlig ersetzen, sondern ergänzend als modernes und informationsvermittelndes Medium dienen. Nicht alle für die Ausbildung relevanten Sachverhalte sind für die Öffentlichkeit bestimmt. So setzen wir für die Kommunikation zwischen unseren Auszubildenden intern ein Ausbildungsforum und ein Ausbildungswiki ein. Steht die Kommunikation im Vordergrund, so eignet sich unseres Erachtens ein Forum in einer Newsgroup besser, da ein Weblog in der Regel auf eine sehr begrenzte Autorenzahl ausgerichtet ist.

Die Ausbildungsnachweise durch einen täglich geführten Blog zu ersetzen, stellt prinzipiell eine gute Idee dar. Doch da bei Corporate Blogs die Gefahr der versehentlichen Veröffentlichung von Unternehmensgeheimnissen besteht, müsste jeder Blogbeitrag vor der Veröffentlichung von Verantwortlichen durchgelesen werden. Bei einer Vielzahl an Auszubildenden wird der Aufwand unverhältnismäßig groß.

Zweite Antwort der Firma INPROMO als Zitat:

Meine Ausbilderin hat den Blog intiiert und ich bin froh darüber, weil wir so sehr schön die Web 2.0  Welt kennenlernen können.

Eine Kommunikation zwischen Schule,  Betrieb und mir, wäre sicherlich was interessantes, jedoch nicht zu realisieren. Der Grund dafür ist, dass  wir alleine für unsere schulischen Leistungen verantwortlich sind, sprich unser Betrieb lässt uns da freie Hand.
Was die Lehrer davon halten würden…ich denke  mit jüngeren Lehrern, die offen für Neues sind, könnte man evtl. gut miteinander kommunizieren. Ich könnte es mir sehr gut bei einem Klassenblog vorstellen. Vorrausgesetzt natürlich, die Motivation kommt von beiden Seiten (Lehrer und Schüler).
Unserer Lehrer ziehen ihren Stoff mehr oder weniger trocken durch und sind froh wenn die Stunde vorbei ist. Zumindest kommt mir das bei einigen so vor. ;).“

Ich möchte mich hier noch einmal für die Beantwortung herzlich in aller Öffentlichkeit bedanken. Erhalte ich weitere Antworten der anderen Unternehmen, so werden diese hier erscheinen.

Zum Vergleich: Berichtshefte von 1959:

Berichtsheft 1Und wenn man beide Varianten miteinander vergleicht hier noch vier Seiten aus Berichtsheften von 1959 (technischer Zeichner). Die Berichte mussten wöchentlich geschrieben werden. Pro Woche eine Doppelseite. Von der Doppelseite eine Seite Tätigkeitsbericht, die andere Seite eine Zeichnung. Diese durfte als Handskizze oder als Bleistiftzeichung, nicht als Tuschezeichnung, ausgeführt werden. Zur Vollansicht auf die Bilder klicken.

Berichtsheft 3

Berichtsheft 2Berichtsheft 4

Die heutigen Ausbildungsnachweise sehen aber auch schon wieder anders aus…

Kommunikation zwischen Unternehmen, Schulen und Auszubildenden; wie es sein könnte:

Meine Idee wäre es Auszubildenden die Wahl zu lassen zwischen Ausbildungsnachweisen und Blogs zu schreiben. Allerdings würde ich darauf hinweisen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Varianten hätten. Ich gehe auch davon aus, dass Ausbildungsnachweise schreiben für die meisten Auszubildenden ein graus ist und dies mit Sicherheit für Lehrlinge im handwerklichen Bereich. Ich versuche mich nun einmal aus der Sicht eines Auszubildenden mir die Vor- und Nachteile der beiden Varianten gegenüberzustellen:

Vorteile klassischer Ausbildungsnachweis:daumen hoch

  • Wenn die Unterschrift für die Woche drunter steht ist die Sache vergessen,
  • geringst möglicher Aufwand für eine „öde Sache“,
  • wenn ich mich verschrieben habe sieht das nur mein Ausbilder und ich kann den Fehler ohne mich zu outen korrigieren,

Nachteile klassischer Ausbildungsnachweise:daumen runter

  • Was in den Ausbildungsnachweisen steht interessiert sowieso niemanden, (warum denn dann überhaupt schreiben?)
  • völlig unmotivierend
  • ich kann damit nichts anfangen, (außer, dass ich diese Nachweise für meinen Abschluss brauche)

Vorteile Blognachweis:daumen hoch

  • Ich kann ein gut geführten Blog auch als Visitenkarte / „Arbeitsprobe“ benutzen und in einer Bewerbung darauf hinweisen. Wenn ich mich über das Internet bewerbe sogar darauf verlinken.
  • viele kreativen Möglichkeiten (man muss sie aber kennen)
  • Ich kann mich mit anderen über meine Ausbildung unterhalten (Feedback von Ausbildern, Auszubildenden, …)

Nachteile Blognachweis:daumen runter

  • Ich darf mir keine Fehler erlauben (ich denke dies wird subjektiv so empfunden),
  • Jeder kann das sehen (man kann diesen Punkt auch als Vorteil ansehen, kommt auf den Standpunkt an),
  • ich kann das nicht (Hemmschwelle).

Nachdem ich nun in die Mokassin eines Auszubildenden geschlüpft bin bleibt noch zu bemerken, das diese Vor- und Nachteile durchaus sehr unterschiedlich wahrgenommen werden können. Eine extrovertierte Persönlichkeit sieht eher die Vorteile als eine introvertierte Persönlichkeit, hinzu kommen auch Vorkenntnisse etc.

Ein entscheidender Punkt wird dabei sein, ob man ein Blog freiwillig schreibt oder ob das Führen eines Bolgs aufdiktiert wird. Daher könnte ich mir eine (freiwillige) Probezeit von einem halben Jahr (Schulhalbjahr) gut vorstellen. Es gehört ohne Zweifel auch Fingerspitzengefühl von kommentierenden Lehrern oder Ausbildern dazu den Auszubildenden nicht in aller Öffentlichkeit durch Kommentare runterzuputzen. An diesem Punkt ist man genau wieder beim Kompetenzlernen angelangt (siehe Web 2.0 in der Berufsausbildung IV) dies gilt für beide Seiten, Ausbilder sowohl Auszubildender. Wie oben von der Firma DATEV richtig bemerkt besteht die Gefahr, dass ungewollt Firmeninterna an die Öffentlichkeit geraten. Hier muss entschieden werden wie dies zu verhindern ist. Eine Möglichkeit besteht darin die Blogs nur für einen bestimmten Personenkreis zugänglich zu machen. Die Lösung der Firma DATEV interne „Azubi-Foren“ und „Azubi-Wikis“ einzusetzen ist meiner Meinung nach sehr innovativ gedacht. Für große Unternehmen, die ggf. auch noch überregional oder gar international agieren mit Sicherheit zukunftsweisend, vergleiche auch den Beitrag von Tim Schlotfeld Voraussetzungen für die Einführung von Knowledge Blogs in Organisationen und Wikis, RSS und andere Dinge im Unternehmen.

Die Umsetzung eines solchen „Projektes“ bedarf auch einige Voraussetzungen:

  • Lehrer und Ausbilder müssen sich mit diesem Medium auskennen und auch deren möglichen (Aus-) Wirkungen kennen.
  • Der Betrieb, das Unternehmen muss grundsätzlich dafür offen sein!
  • Die Industrie- & Handelskammer muss dieser Art von Ausbildungsnachweis zustimmen (Sicherlich mal interessant nachzufragen. Was dabei wohl rauskommen würde?)
  • Jeder in einem Ausbildungsjahr und/oder einer Berufsschulklasse muss am Arbeitsplatz Zugang zum Internet haben.

Vorläufiges Fazit:

Das Blogs für Azubis funktionieren zeigen die oben aufgeführten Beispiele. So wie ich mir den Einsatz von Blogs in der Ausbilung vorstelle existieren leider noch nicht. (Oder ich habe sie in den Weiten des Internets nicht gefunden.) Wer hier ein Konzept entwickelt der leistet echte Pionierarbeit und erst dann kann man die obige These verifizieren.

Why do I blog this?: Obwohl ich schon mit meiner ALK durch bin möchte ich diese Serie abschließen. Offene und angekündigte Sachen sind meiner Meinung nach peinlich und irgendwann auch unglaubwürdig. Außerdem interessiere ich mich für das Thema, da ich großen Spaß hätte solch ein Projekt im Detail zu entwerfen und zu begleiten. Vielleicht ergibt sich auch mal eine überregionale Zusammenarbeit. Das Zeitalter der Globalisierung ist längst angebrochen. Das moderne Klassenzimmer hört, meiner Meinung nach, nicht mehr an der Tür auf…

An meiner grafischen Darstellung muss ich auch noch feilen. Die Bilder rutschen nie dorthin, wo ich sie haben will.

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Der Bremer Studentenblog ist jetzt auch eingetragen!

bloggeramt

Nun ist auch der Bremer Studentenblog offiziell beim Bloggeramt Bloggeramt.de eingetragen! Mal sehen, was sich da so tut! Normalerweise sind Ämter ja langsam. Aber das Internet verspricht ja vieles. Das BloggerAmt Button konnte ich leider nicht in meine Sidbar einfügen.

Nachtrag am 31.01.08: Die Anmeldung hat ja gut geklappt. Praktisch über Nacht. So machen Behördengänge spaß! Und wie im richtigen Leben werden unsittliche Wörter wie Staatsexamen nicht geduldet. So wurde aus einem anstößigen, pornografischen Staatsexamen-Schlagwort ein harmloses, der deutschen Sprache würdiges Examen-Schlagwort. Es ist immer eine Art der Sichtweise!

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Klick 1000

klick 1000

Heute ist es soweit der 1000ste Klick auf meinem Blog! Und das seit Oktober 2007. EinGrund mehr zum Feiern. Na, wir wollen doch nicht übertreiben.

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Ergebnis Referat: Weblog

Noch einmal vielen Dank an die SeminarteilnehmerInnen fürs Zuhören, Mitarbeiten und für das Feedback. Wie angekündigt möchte ich zuerst die Links auflisten:

Bitte auf den Feedback Auswertungsbogen klicken, um ihn zu vergrößern.
Auswertung Referat Weblog

Eine kleine Überraschung gab es für mich ja schon. Mich würde interessieren, warum ein Feedback Fragebogen nur als mäßig sinnvoll angesehen wird? Woher sollte im übertragenen Sinn ein Lehrer denn erfahren, wie sein Unterricht bei den Schülern ankommt?

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Formeln im Blog

Überarbeitet am 25.11.2007
Überarbeitet am 03.12.2007

Im Physikstudium kommt man nicht ohne Formeln aus. Daher habe ich den Versuch unternommen Formeln in meinem Blog darzustellen.

Hier die Formeln, direkt von der Festplatte hochgeladen:

Formeltest 01

Formeltest 02

Diese Formeln habe ich mit Open Office 2.3 aus einem HTML-Dokument mit dem Formeleditor erzeugt und als HTML-Datei abgespeichert. Dabei erzeugt Open Office offensichtlich zwei kleine GIF-Dateien, die ich hier als GIF-Bildchen anzeigen lassen wollte. Sieht aber wohl so aus, als wenn das nicht klappen würde. Verstehe das einer wer will. Rufe ich die gleichen GIF-Bildchen mit Firefox auf sehen sie auch richtig aus, schwarze Schrift auf weißem Grund.

Noch verrückter wird die Sache, wenn ich diese GIF-Bildchen bei Flickr hochlade und sie von dort aus einbinden möchte. Dann sieht das Ergebnis so aus:

.

Wer fummelt da die Hintergrundfarben rein?

25.11.2007:

Einen interessanten Beitrag zu diesem Problem habe ich auf Mathematik-Schule online gefunden. Leider wurde nur beschrieben, wie dies mit Hilfe von LaTeX und den Online-Editoren Equation Editor von sitmo und TeXaide zu geschehen hat.

03.12.2007:

Einen wertvollen Hinweis bekam ich von Helge Städtler. Demnach sind GIF-Dateien die einzigen Dateien, mit denen man einen transparenten Hintergrund definieren kann. Flickr konvertiert GIF-Dateien in JPG-Datien um und somit ist der Hintergrund nicht mehr eindeutig definiert. Ebenso muss man bei WordPress darauf achten, dass GIF-Dateien eingebunden werden. Dies geschieht indem man beim Hochladen sich die „Ganze Größe“ anzeigen lässt und das Häkchen nicht beim Vorschaubild lässt. Das Ergebnis sieht dementsprechend besser aus:

Formel

Generell ist es aber wohl so, wer größere Mengen an Formeln in einen Blog einbinden möchte, sollte diese in einem Formeleditor schreiben und dann die ganze Datei als PDF-Datei hochladen oder als Screenshot einbinden.

6.02.2008

 Ich habe gestern einen netten Hinweis über das Formeleinbinden von latex  Formeln bekommen. Wen das interessiert sollte sich mal auf den Seiten von Tom und ET den Artikel LaTeX und WordPress anschauen.

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