Was hat die Pädagogik in den letzten 100 Jahren geleistet?

Der pädagogische Impakt

Der pädagogische Impakt traf vor ca. 300 Jahren in Form der Aufklärung und einer großen Dichte an  brillanten visionären Denkern ein, wie zum Beispiel Immanuel Kant (1724-1804) der schrieb:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen [A482] (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. …“ (4. Kant)

Ein anderer großer Philosoph und Pädagoge Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) verfasste ebenfalls ein Grundlagenwerk (neben den Contrat social), und zwar den Emile – oder über die Erziehung:

“ Alles ist gut, wie es aus den Händen des Schöpfers kommt; alles entartet unter den Händen des Menschen. Der Mensch zwingt ein Land, die Erzeugnisse eines anderen hervorzubringen, einen Baum, die Früchte eines anderen zu tragen. Er vermengt und vertauscht das Wetter, die Elemente und die Jahreszeiten. Er verstümmelt sein Hund, sein Pferd, seine Sklaven. Alles dreht er um, alles entstellt er. Er liebt die Mißgeburt, die Ungeheuer. Nichts will er haben, wie es die Natur gemacht hat, selbst den Menschen nicht. Man muß ihn, wie ein Schulpferd, für ihn dressieren; man muß ihn nach seiner Absicht stutzen wie einen Baum seines Gartens. ….“ (6. Rousseau)

Ich muss sagen, wenn ich diese Abschnitte in Beziehung zu heute setze elektrisieren diese mich förmlich. Aber zuvor möchte ich noch die anderen großen Pädagogen aus dem gleichen Jahrhundert zumindest namentlich würdigen, dies sind: John Locke (1634-1704), Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) und wenn man noch die deutsche Klassik mitzählt: Humboldt (1767-1835), Johann Friedrich Herbart (1776-1841) es gab wohl kaum eine Epoche in der Geschichte der Pädagogik, die so geballte pädagogische Denker hervorbrachte. Man spricht durchaus  auch vom pädagogischen Jahrhundert. (3. Gudions)

Was soll Pädagogik leisten?

Noch zur Wortbestimmung von Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Ich verwende den Begriff Pädagogik eher im Sinn von angewandter/n Erziehungswissenschaft(en), also in Form von Exekutive und die Erziehungswissenschaft(en) als Legislative. (Ob man das so darf, sei dahingestellt? Ich mache es halt. Es wird eh schwierig, diese Begriffe scharf zu trennen, warum, zeigt sich im Folgenden. )

Wenn man auf Kant zurückgreift wird Erziehung notwendig, um aus der Unmündigkeit hervorzutreten. Deutlicher wird es bei Rousseau „Man muß ihn, wie ein Schulpferd, für ihn dressieren; man muß ihn nach seiner Absicht stutzen wie einen Baum seines Gartens… Heute würde es kein Pädagoge mehr wagen von Dressur zu sprechen. Allerdings gerät man bei pädagogischer Erziehung in ein Dilemma und das liegt in der Eigenstruktur der Erziehung (siehe unten).

Die Eigenstruktur der Erziehung

Die „Institutionalisierung der Erziehung ist seit der Aufklärung Programm.“ ließt man bei Blankertz (1982). Das heißt nichts anderes als das man für Kinder und Jugendliche einen Schonraum bis zur Schwelle des Berufseintritts geschaffen hat. Aber gerade dieser Schonraum wurde von der technischen Entwicklung, durch Massenmedien, Werbung und der elektronischen Unterhaltungsindustrie eingeholt. (Ein aktuelles Beispiel wie  dieser Schonraum perforiert wird kann man bei Scheppler in seinem Beitrag Twitter-Tool für die Schule und Unterricht nachlesen.) Blankertz spricht dann von einer beschädigten pädagogischen Qualität. Sicherlich nimmt die technische Entwicklung Einfluss auf eine pädagogische Arbeit, diese können mit Sicherheit auch von negativer Art sein, aber man muss auch die positiven Aspekte gegenrechnen und die Differenz daraus bilden. An dieser Stelle denke ich aber erst einmal nicht weiter. Das ist Thema für einen gesonderten Blogbeitrag.

Geht man davon aus, dass es Aufgabe von Erziehung ist: den Nachwuchs auf die Erwachsenenwelt der bürgerlichen kapitalistischen Gesellschaft vorzubereiten damit sie sich reproduzieren kann, dann hat die schulische Erziehung ihre Aufgabe erfüllt. Sie hat es auch geschafft sich für die Demokratisierung (zu den Zeiten nach den Weltkriegen) zu öffnen und die Heranwachsenden auf die technisch-wissenschaftliche Zivilisation vorzubereiten.  Sie konnte bisher die benötigten Qualifizierungsanforderungen liefern, welche für die jeweilige Gesellschaft wichtig waren und sind. Obwohl zu den Generationswechseln immer wieder von Leistungsverfall gesprochen wird, können die pädagogischen Akteure mit ihren Leistungen zufrieden sein. (1. Tischer)

Einschub: Werteverfall oder Wertewandel?

Man findet eine Teilauslese von New-Business-Skills im Blogbeitrag von Ralf mit dem Titel: 10 Dinge, die Schüler auf der Pfanne haben sollten wieder. Dabei wird deutlich wie sich Erziehungsziele ändern können, wenn man aus einer bestimmten Perspektive schaut. Und noch ein paar Sätze zum angeblichen Leistungs- und Werteverfall. Die in den letzten Tagen erschienenen, interessanten Umfragen vom Allensbach Institut bezüglich den Anforderungen für Schule und Erziehung zeigen deutlich welche Normen und Werte in unserer Gesellschaft heute als wichtig angesehen werden (Bei der Erhebung handelt es sich nicht nur um Werte, bzw. Normen, sondern auch um Kenntnisse.).

schulanforderungen

Und im Generationtionenbarometer 2009 findet man:

erziehungsziele1erziehungsziele2erziehungsziele3

Gerade im Generationenbarometer wird ein Wandel von Erziehungszielen deutlich. Diese sind aber auf das Eltern-Kind Verhältniss bezogen, verdeutlichen aber, dass es einen Wandel von Erziehungszielen gibt. Ich glaube jede Generation hat ihre eigenen Vorstellungen von Werten und Normen und werden auch dadurch bestimmt in welcher  (wirtschaflichen) Lage sich eine Gesellschaft befindet. Was bedeutet das für die Pädagogik? Im Wandel der Erziehungszielen bezüglich von Werten und Normen ist das ein riesen Problem. Als Lehrer kann ich nicht wissen, wie die gesellschaftlichen Normen  in 20 Jahren aussehen werden. Es kommt noch ein weiteres Problem hinzu und zwar die Schwierigkeit seine persönlichen Ansichten (auch Überzeugungen, Beliefs oder Glaubenssätze) zu gunsten neuer Ansichten aufzugeben. Die eigenen Werte sind solche Überzeugungen. Wer schon mal versucht hat eine schlechte Angewohnheit abzulegen weiß wovon ich schreibe.

Aber,

gerade eben diese Pädagogen behaupten, postulieren, moralisieren: “ Erziehung erschöpfe sich nicht in der Zurichtung des Nachwuchses für die Belange der (kapitalistischen) Ökonomie. Der Eigenstruktur der Erziehung sei vielmehr auch eine ethische Dimension zueigen, die in dem Beschriebenen nicht aufgehe, sondern im Wiederspruch zu ihr stehe.“ (1.Tischer) Oha, welch ein Eigentor nach solch einem Postulat, denn nun kommt wiederum die ethisch, soziale Komponente ins Spiel. Es ist von Charakterstärke und Humanität die Rede. Nun steckt die Pädagogik endgültig in einer Zwickmühle: Pädagogische Verantwortung legitimiert sich mit der Weitergabe der Verantwortung an den Nachwuchs. Weil Kinder mündig werden müssen, deshalb sei Erziehung auf Mündigkeit angelegt. Aber die notwendig auf Mündigkeit angelegte Idee von Erziehung stehe in Spannung zu den die Erziehung überformenden, nicht-pädagogischen Normauflagen. Aber wer macht denn diese Normauflagen? Jetzt könnte ich es mir einfach machen und sagen die Gesellschaft. Aber wer ist die Gesellschaft? Ich bin nun am Punkt angelangt, an dem die eine Lobby die Schuld auf die andere schiebt. Die Lobbyisten wären Politiker, Kirchenvertreter, Lehrer, Eltern, Manager, Medienmacher,… Diese nicht-pädagogischen Normauflagen sind die hinter den (Erziehungs-) Zielen liegenden Überzeugungen/Soll-Vorstellungen, die sich in längeren Zeitabschnitten entwickelt haben und für einen größeren Kulturkreis gelten. Als Norm gelten zum Beispiel die Menschenrechte, die Zehn Gebote (3. Gudjons) oder im engeren Sinn können Normen auch für kleinere Gruppen gelten wie Lehrer oder Eltern (Zum Beispiel man soll seine Kinder gesund ernähren.) Normative Zwänge werden aber nicht von der Pädagogik generiert. Die normativen Zwänge stehen eher der pädagogischen Aufgabe entgegen und werden der Exikutiven im Zweifel verhaftet und bemängelt, gehen dem Lehrer im Prinzip aber nichts an. (siehe oben)

Der ethisch inspierierte Jugendbildner arbeitet an der Mündigkeit des Zöglings, nicht an den kruden Verhaltensnormen der von den pädagogischen Idealen ungerührten Gesellschaft. (1. Tischer) Mit diesem Satz bin ich nicht ganz einverstanden, da er die Lehrer in eine Unmündigkeit entlässt, denn Lehrer sind ebenso ein Teil der Gesellschaft wie alle anderen Gruppen auch und können die Verantwortung ihres Tuns somit nicht einfach abschieben. Er verdeutlicht aber recht gut einen Teil der Eigenstruktur der Erziehung.

Fazit:

In Hinsicht auf bloße Reproduzierbarkeit hat die Pädagogik durchaus ihre Aufgabe erfüllt, bedenkt man wie schnelllebig die Erwartungen sich an ihr  ändern. Durch die Eigenstruktur der Erziehung kann die Pädagogik nur zum Teil auf den ethisch/humanen Aspekt der Erziehung eingehen. Hier muss sich der Lehrer eher selber fordern und sich Gedanken über seine eigene Werte machen. Es liegt doch auf der Hand: Man kann nicht Teamfähigkeit predigen und ist selber nur Einzelkämpfer. Man kann nicht Nächstenliebe predigen und die Schüler sind nur für einem der Rotz am Ärmel.  Für viele mit Sicherheit eine Lebensaufgabe.

Wie kann es weiter gehen?

Wird es eine pädagogische Umstrukturierung durch das Web 2.0 geben?

Glaubt man dem allgemeinen Gemurmel im Web, verheißen Web 2.0 Werkzeuge wie Wikis, Weblogs, Social-Networking und RSS eine neue Ära des Lernens. Und nicht nur da, es heißt zum Beispiel im Video von Michael Wesch (Das Video wurde bis dato immerhin weit über 8,5 Millionen mal abgerufen und wenn man die Derivate des Videos berücksichtigt über 10 Millionen mal. ):

“ We’ll need to rethink a few things…. copyrigt, authorship, identity, ethics, aesthetics, rhetorics, governance, privacy, commerce, love, family, ouerselves.“

(Weitere Beispiele: Lernen im 21. Jahrhundert Beispiele, von Torsten Larbig, Werner Hartmanns 10 Thesen zur Zukunft von Computer und Internet an Schulen und taz, Bildung im Web 2.0 Das Ende des Frontalunterrichts )

Hier sehe ich allerdings keine echte Erneuerung auf uns zukommen. Da es sich im Web 2.0 um Methoden, bzw. Werkzeuge handelt. Vielleicht kann man das mit einem Glas Wein vergleichen. Wenn ich einen schönen Wein genießen möchte ihn aber aus unterschiedlichen Gläsern trinke, bleibt es immer noch der gleiche Wein. Nun kann man darüber fachsimpeln, ob der Wein aus einem richtigen Weinglas, wo das Buket richtig zur Geltung kommt, besser schmeckt, als aus einem Senfglas. Und ähnlich sehe ich es mit Web 2.0 Methoden und dem Verarbeitungsprozess von Normen und Zielen in der Pädagogik. Ich gehe eher davon aus, dass pädagogische Altlasten in eine Web 2.0 basierende Verarbeitung mit übernommen werden, vielleicht sogar noch verstärkt werden.

Erziehung durch visionäre Ziele?

In einem Lehrgang zur Mitarbeiterführung habe ich gelernt, dass visionäre Ziele mit die stärksten Motivatoren sein können. Martin Luther King (1929-1968): I have a dream. Mahatma Gandhi (1869-1948): Die Unabhängigkeit von Indien. Es gibt unzählige weitere Beispiele durch visionäre Ziele ganze Gesellschaften zu beeinflussen. Eins haben diese Beispiele noch gemeinsam: Sie entstanden aus einer Notwendigkeit heraus. In den beiden konkreten Fällen war es eine starke Unterdrückung, die mit viel Leid und Elend zu tun hatten. Das war eine weitere starke Motivation etwas zu ändern.

Was ist heute? Ich glaube wir sind einfach zu satt. Der Leidensdruck ist nicht hoch genug um wirkliche Änderungen in der Gesellschaft (und damit auch in der ethischen Erziehung) zu schaffen. Erst wenn einem das Wasser bis zum Hals steht wird sich etwas ändern. Dies zeigt eindrucksvoll auch die gesellschaftliche Geschichte.

Quod erat demonstrandum!

Mein Fazit:

Dennoch anfangen und mit gutem Beispiel voran gehen, erst bei sich und dann in seiner erreichbare Umgebung. So schließt sich der Kreis wieder: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Quellen:

  1. Tischer, Michael: Die Eigenstruktur der Erziehung. In: Pädagogische Korrespondenz. Zeitschrift für kritische Zeitdiagnostik in Pädagogik und Gesellschaft. Heft 8. Wetzlar: Büchse der Pandora 1991. S. 59-67
  2. Blankertz, Herwig: Die Geschichte der Pädagogik, Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Büchse der Pandora, 1982. S. 305-307
  3. Gudjons, Herbert: Pädagogisches Grundwissen. Überblick – Kompendium – Studienbuch. 8. Aufl : Klinkhardt, 2003
  4. Kant, Immanuel: Was ist Aufklärung? Uni-Potsdam, Texte zur Philosophie Link: http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm
  5. Wesch, Michael: Web 2.0… The Machine is Us/ing Us YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE
  6. Rousseau, J.-J.: Emil oder Über die Erziehung. 13. Aufl: UTB, 1998 S. 10
  7. Hubertus Brantzen u. a., “Generationenbarometer 09,” in (gehalten auf der Pressekonferenz Generationen Barometer 09, Berlin, 2009), http://www.familie-stark-machen.de/files/generationenbarometer09_pressemappe.pdf.
  8. Renate Köcher, “Schulen und Lehrer aus der Sicht der Bevölkerung” (Institut für Demoskopie Allensbach, März 26, 2009), IFD 10029, 10035.
  9. Hubertus Brantzen u. a., “Generationenbarometer 09,” in (gehalten auf der Pressemappe zur Pressekonferenz Generationen Barometer 09, Berlin, 2009), http://www.familie-stark-machen.de/files/generationenbarometer09_pressemappe.pdf.

Nachgetragen:

  1. Bildungsserver: Stichwort Mündigkeit http://wiki.bildungsserver.de/index.php/M%C3%BCndigkeit

Why do I blog this?: Eigentlich aus zwei Gründen: 1. Ich bereite mich auf eine mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaften vor. Das Thema ist u.a. Geschichte der Pädagogik. Dabei bin ich auf den Text von Blankertz „gestoßen worden„. Die Eigenstruktur der Erziehung ist ein Schwerpunkt in der Prüfung. Obwohl das Schlusswort von Blankertz vor 1982 gefasst wurde, finde ich ihn nach wie vor aktuell. Beschäftigt man sich mit der noch recht jungen Pädagogik finde ich die eingehende Frage sehr spannend. Ich lerne dabei viel über die Päpdagogik selbst, sowohl als auch etwas über die Probleme unserer Zeit. 2. Bin ich wirklich gespannt, ob sich andere für solche, doch recht theoretische Fragestellungen interessieren können, und ebenso nutzen daraus ziehen können.

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30 Kommentare

Eingeordnet unter Pädagogik, Web 2.0

30 Antworten zu “Was hat die Pädagogik in den letzten 100 Jahren geleistet?

  1. …interessant, dazu schön geschrieben – danke! – Und viel Erfolg bei den Prüfungen!

  2. Hi, bei so einer guten Vorbereitung durch Lektüre und Blogzusammenfassung der eigenen Verarbeitung kann man die Prüfer ja nur um das interessante Prüfungsgespräch beneiden, das sie haben werden.
    Ist vielleicht trotzdem noch Platz/Zeit ist für eine kleine Lektüre zum selben Thema, die aus einer anderen (kommunikationstheoretischen) Perspektive beobachtet, was Erziehung und Schule ist?
    Dann würde ich zur Ergänzung empfehlen:
    Niklas Luhmann, Schriften zur Pädagogik, Hrsg. v. Dieter Lenzen, (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) FfM 2004. Da gibt es so interessante Aufsätze wie z.B. „Erziehender Unterricht als Interaktionssystem“, „Sozialisation und Erziehung“, „Takt und Zensur im Erziehungssystem“ u.a.

    • ths

      @Lisa Das hört sich interessant an. Ich habe mir das Taschenbuch schon mal bei Zotero abgespeichert. Leider kommen noch unbequemere Themen daran. Mal sehen, vielleicht gibt es noch ein Artikel über die Kollegstufe. Das Thema Qualifikationsforschung und Curriculumentwicklung erspare ich der Öffentlichkeit.
      Gruß ThS

  3. Pingback: Meine Lieblinks des Tages - Themenschwerpunkt: Educamp 2009 « Die Göre lebt - Blog zu 7 Beruf(ung)en

  4. apanat

    Rousseau Kritisiert das Dressieren und fordert:
    „Stellt ihm Fragen, die seiner Fähigkeit entsprechen, und laßt ihn sie selbst lösen. Er soll nichts wissen, weil ihr es ihm gesagt habt, sondern weil er selbst es verstanden hat. Er soll die Naturwissenschaft nicht erlernen, er soll sie finden. Setzt ihr jemals in seinem Kopf die Autorität an die Stelle des Verstandes, wird er nicht mehr denken und nichts anderes mehr sein als das Spielzeug fremder Meinungen.“ vgl. Rousseau über Erziehung in ZUM-Wiki

    • ths

      @apanat Dies erreicht Rousseau aber mit sehr fragwürdigen Mitteln. Es gibt eine Stelle in Emile, dort ist die Rede von einer magnetischen Ente. Es handelt sich dabei um ein Kunststück eines Magiers auf einem Wochenmarkt. Emile denkt darüber nach wie der Magier diese Kunststück wohl fertig gebracht hat und kommt auch dahinter. Tappt aber promt ein eine nächste Falle, die im der Erzieher (Rousseau) gestellt hat. Der ganze Rummel um dieses Kunststück wurde nur vom Erzieher inszeniert. Mit anderen Worten ist das nur eine Art „Truman Show“, in der Emile Mr. Truman Burbank darstellt. An dieser Stelle wird es fragwürdig. Ist es Dressur oder freie Entfaltung?

  5. apanat

    Ich bin mit dem angeblichen Gegensatz von pädagogischen Raum und Gesellschaft überhaupt nicht zufrieden.
    Seit wann ist Menschenwürde ein normativer Zwang(!)?
    Wenn von Hentig anstrebt, dass Kinder erfahren können „verschieden und doch wichtig, in der Minderheit und doch nicht im Abseits, in der Mehrheit und doch nicht die Norm zu sein“ (Wikipedia: Die Menschen stärken, die Sachen klären) ist das etwas, was nicht zu den Menschenrechten passt?
    Oder habe ich zu oberflächlich gelesen?

  6. apanat

    Zur vorigen Antwort: Ist etwa Martins „Lernen durch Lehren“ kein pädagogisches Arrangement? Und ist es deswegen falsch, den Schüler weitergeben statt stets nur aufnehmen zu lassen?

  7. apanat

    Vielleicht läuft unsere Diskussion aber besser, wenn wir sie auf eine Diskussionsseite im ZUM-Wiki setzen, z.B. die vom Artikel Pädagogik.

  8. apanat

    Ich habe jetzt einmal unsere kontroversen Positionen auf diese Diskussionsseite gestellt und werde sie demnächst wieder besuchen. Wenn du deine Äußerungen dort nicht sehen willst, können wir den Text ja wieder löschen.

  9. Zu den Web 2.0 Tools, die in Deiner These keine Neuerungen herbeiführen: Ich bin anderer Meinung.

    Zwei Beispiele:

    1. Bereits vor über 200 Jahren haben wir von den Erscheinungsformen der Globalisierung gesprochen (Marx, Das Kapital). Dennoch hat die heutige Form solch gravierende Unterschiede, dass man sie nicht mit den ersten Formen des forcierten Außenhandels vergleichen kann. Durch die neuen Technologien hat sich die Geschwindigkeit der Kommunikation und das Transportwesen so verändert, dass es einen Bruch gegeben hat. Wir meinen mit ‚Globalisierung‘ heute eigentlich nur noch jene, die sich seit den 80er Jahren entwickelt hat.

    2. Gedanken auf Papier oder in Büchern zu transportieren war bereits im Altertum üblich. Von daher kann die Entwicklung von Gutenberg als belanglos angesehen werden. War sie aber nicht, weil sie die Kosten und Produktionszeit so weit reduzierte, dass das Buch nicht mehr nur einer kleinen Anzahl von Personen zugänglich war, sondern Massenartikel wurde.

    Ähnlich sehe ich es mit den Kommunikationswerkzeugen, die sich zur Zeit etablieren. Die Lernumgebungen werden sich damit zwangsläufig auch verändern. Neben der Kommunikation spielt dabei vor allem auch die Wikipedia eine entscheidende Rolle.

  10. ths

    @ Felix Ich gebe Dir in beiden Punkten Recht. Die Globalisierung und auch Gutenbergs Erfindung haben einen entscheidenden Beitrag zur Veränderung unserer Gesellschaft beigetragen. Sicherlich gibt es noch mehrere solcher Beispiele wie Zeitung, Telegraf, Radio, Fernsehen… sie alle haben einen tiefgreifenden Einschnitt getan. Meiner Meinung nach sind es aber die Methode wie wir miteinander umgehen und nicht das wir besser miteinander umgehen. Als Beispiel: Ich kann die „Bibel“ oder „Mein Kampf“ mit dem Medium transportieren. Es berührt nicht meine Art zu denken, bzw. es berührt nicht meine Überzeugungen. Deinem ersten Beispiel kann ich nicht ganz folgen. Ja, es haben sich die Transport- und Kommunikationsformen entwickelt. Hat Marx diese Formen vorhergesagt? Ich muss zugestehen ich habe Marx (noch) nicht gelesen.
    Gruß Thorsten

  11. Schön und interessant geschrieben! Bei einem Punkt bin ich allerdings hängen geblieben: Sollen Kinder wirklich für Ihre Lebensaufgabe in einer „bürgerlich-kapitalistischen“ Gesellschaft erzogen werden? Bürgerlich sicher, aber ist nicht gerade durch die momentane Krise die Frage nach dem „Postkapitalismus“ drängend? Wie wollen wir unsere Welt nach dieser Ära gestalten? Das sind doch jetzt die Menschen, die dann einmal den ganz großen Einfluss auf die Beantwortung dieser Frage bekommen werden. Und noch etwas zum „Schutzraum“: Je mehr der im sonstigen Alltag durchlöchert wird, umso mehr sollten die Schulen ein Hort der Sicherheit und angstfreien Persönlichkeitsentwicklung werden. Meinungen von einem totalen Nichtpädagogen 🙂

    • ths

      @Michael zu:

      Sollen Kinder wirklich für Ihre Lebensaufgabe in einer “bürgerlich-kapitalistischen” Gesellschaft erzogen werden?

      Nicht nur! Sie müssen darauf vorbereitet werden, ja, aber genau das ist ja das Dilemma. Werden die Kinder und Jugendlichen nur darauf geeicht der Wirtschaft zu dienen, so werden wir nach meiner Meinung nur eine kalte Gesellschaft formen. Es sollten auch andere Wert und Normen erfüllt werden, was die Pädagogen auch von sich behaupten erfüllen zu wollen, aber gerade hier kommt die Erziehung meiner Auffassung nach nicht an den Vorsätzen heran. Blankertz begründet das durch die Eigenstruktur der Erziehung. Ich meine aber das wir uns dennoch der guten Sache verschreiben müssen und dafür auch Einstehen. Eine Echte Lösung sehe ich allerdings noch nicht, es sei denn ich fange bei mir selber an die gute Sache in meinen Fordergrund zu rücken. Mit der guten Sache meine ich mir nicht nur Gedanken über meine Werte machen, sonder sie auch vorzuleben.
      Im ZUM-Wiki habe ich bereits zum Schonraum geantwortet: Zu den notwendigen Schonraum: Teils,Teils, wir haben nun mal diese Perforation ins Klassenzimmer. Als Erzieher kann ich damit auf dreierlei Art und Weisen verfahren. 1. Ich lasse eine Durchgängigkeit nicht zu. 2. Ich gehe offen damit um, und mache meinen Unterricht somit öffentlich. 3. Ich gehe Schritt für Schritt vom Geschlossenen zum Offenen hin. Mir gefällt persönlich Variante 3. Wenn ich zur Mündigkeit erziehen möchte/muss kann ich nicht so tun als wenn es diese Perforation im Beruf/Alltag nicht gäbe. Darauf müssen Schüler vorbereitet werden, ansonsten wäre es ein großer Sprung ins kalte Wasser und die Pädagogen müssten sich die Kritik gefallen lassen die Schüler nicht in Mündigkeit entlassen zu haben.

      • Sicher, man muss in der Schule schon offen darüber sprechen bzw. diskutieren was „da draußen“ los ist, aber die Schule selbst, die muss nach meiner Meinung ein sicherer Hafen sein. Leider sind das heutzutage oft gar keine besonders anspruchsvollen Themen mehr. Oft fängt es schon damit an, dass Kinder wenigstens dort etwas Vernünftiges zu essen bekommen und mancherorts keine Waffen und Drogen innerhalb der Schule kursieren!

      • ths

        @Michael Für jüngere Schüler soll es ein sicherer Hafen sein und umso älter sie werden wird es zunehmend wichtiger sie auf die Welt da draußen vorzubereiten. Vielleicht kann man es mit dem Fahrradfahren vergleichen. Soll ein Kind Fahrradfahren lernen gehe ich mit ihm nicht gleich auf die Hauptstraße, sondern übe es auf einem sicheren Platz. Ich kann dort aber nicht die ganze Zeit bleiben und sagen: Toll, jetzt kannst Du Fahrradfahren und lasse ihn von jetzt auf gleich auf die nächste Straße losradeln….
        Das was Du mit dem Essen und Waffen und Drogen ansprichst ist ein neues Fass.

  12. Schöner Artikel, differenziert und zu einem Fazit kommend. Danke schön dafür und eine Überlegung, die ich nun einfach mal ins Spiel bringe:

    Glaubt man dem allgemeinen Gemurmel im Web, verheißen Web 2.0 Werkzeuge wie Wikis, Weblogs, Social-Networking und RSS eine neue Ära des Lernens.

    Das Problem dieses Gemurmels: Es sind nach wie vor wenige pädagogisch aktive Leute an diesen Prozessen und Murmelphasen im Netz beteiligt – nicht in absoluten Zahlen, sondern in Prozent gedacht.

    Wer sich im Netz an diesen Diskussionen beteiligt, könnte meinen, dass web 2.0-Werkzeuge der neue Hype, die Killerapplikation des 21. Jahrhunderts sind, reden ja alle drüber. – Gefahr der Selbsttäuschung! Die Nicht-Beteiligten äußern ihre Bedenken, bis auf ein paar bemerkenswerte Ausnahmen, ihre Position nicht im Netz.

    (Off-Topic: Und das gilt übrigens auch für Umfragen zum Gebrauch von Web-2.0-Tools bei Lehrenden und im Unterricht, wenn sie online läuft: Da trifft man vor allem die »(Early) Adopter«, was ein Problem bei der Aussagekraft von Ergebnissen mit sich bringt.)

    Meine Beobachtung im Augenblick: Die Skepsis gegenüber diesen Web-Tools scheint nach wie vor zu überwiegen. Ich glaube dem Gemurmel nicht, auch wenn ich selbst Erfahrungen habe, wie sich das Lernen über Web-2.0-Tools für mich verändert. Der Langzeittest steht da aber noch aus – aber es gibt ja an den unterschiedlichsten Orten, die mit ihm begonnen haben :-))

    • ths

      @herr larbig Ich denke da überschneiden sich unsere Beobachtungen! 🙂 Die Gefahr der Selbsttäuschung sehe ich genau so! Es hat sich eine Art pädagogische Web 2.0 Gemeinde gebildet und ich werde das Gefühl einer Selbstbeweihräucherung nicht los. Nimmt man das Beispiel Wiki im Unterricht. Ich habe bisher noch kein Best Praktice Beispiel für ein Wiki gesehen. Es geht nicht nur darum ein Schulwiki auf der Schulhomepage zu haben, sondern auch Wissen beim einzelnen Schüler zu generieren. Also ein klares pädagogisches Konzept sich (Fach)wissen mit Hilfe eines Wikis zu erarbeiten. Vielleicht mag ich mich nun täuschen, ich habe auch seit 3 bis 4 Monaten nicht mehr danach gesucht. Kennst jemand solch ein Beispiel?

      • apanat

        Ein Beispiel für best practice sehe ich im ZUM-Wiki auf der Seite Analysis (http://wiki.zum.de/Analysis). Das war ursprünglich eine Kursseite, die bis Januar 2007 von Schülern erarbeitet und dann in den Artikelnamensraum verschoben wurde. Die Diskussionen von 2006 kann ich leider nicht mehr finden.
        Die Schüler waren begeistert und fragten ihren Lehrer, warum er die Methode denn erst in Klsse 13 eingeführt habe

      • ths

        @apanat Da würde mich interessieren, wie dieser Wiki-Artikel entstanden ist. Wie wurde das Wiki im Unterricht eingesetzt? Wie lange hat das gedauert? All das, was man als Lehrer eben wissen muss, um den Kosten-Nutzen-Aufwand besser einschätzen zu können. Eins sollte klar sein, wenn man Wikis im Unterricht einsetzen möchte geht es nicht im klassischen Stiel.

      • cethegus

        Die Dauer des Einsatzes lässt sich sehr genau der Versionsgeschichte des Artikels http://wiki.zum.de/Analysis entnehmen. Sie reichte vom 9.10.2006 bis Januar 2007. Das Wiki wurde unterrichtsbegleitend eingesetzt. Alles Weitere müsste man Benutzer Mescher (http://wiki.zum.de/Benutzer:Mescher) fragen, der als Direktor eine Schule, die seit vier Jahren im Umbau ist, vielleicht aber nicht so gesprächsbereit ist, wie man sich das wünschen könnte.

  13. Pingback: Medienkompetenzen und Schülerorientierung | herrlarbig.de

  14. Hallo Herr Schönbohm,

    zuerst einmal Danke für Ihre Rückverlinkung zu unserem Artikel über „Mündigkeit“.

    Zu Ihrer Skepsis gegenüber der Wirksamkeit des Einsatzes von Web 2.0-Tools als methodischen Krücken bzw. Feigenblättern im Lehrbetrieb: ironischerweise ist gerade der besagte Artikel zur Mündigkeit im Rahmen eines Blended-Learning-Seminars an der Uni Frankfurt entstanden (neben anderen Artikeln, wie hier beschrieben). Dieses Seminar ist der Nachfolger des Pilotprojekts an der Uni Flensburg, aus dem – wie ich meine – ein fachkundiger Artikel zum Thema „Evaluation“ im Bildungswesen hervorgegangen ist (hier ausführlicher beschrieben).

    Zentraler Bestandteil einer Web 2.0-Lernumgebung ist ebenfalls ein Wiki, in dem Studierende der Hochschule Darmstadt ein umfangreiches Fachwiki zum Thema „Web 2.0“ erstellt haben, die in diesem Seminar erarbeitete kommentierte Bibliographie auf citeulike ist hier zu finden. Die gesamte Lernumgebung behandelt der Artikel „Blees, Ingo: Durch Medienkompetenz Wissen aufbauen. Web 2.0 in der Hochschullehre. In: Weiterbildung. Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends (2008)2, S. 16 – 19.“ – eine ausführlichere Darstellung und Evaluation des Lernarrangements befindet sich noch in der Begutachtung.

    Und last not least ist IMHO der wirkliche eye-opener (böse Anglizismen) die Vorlesung von Michael Wesch zu „A Portal to Media Literacy“. Der von Ihnen erwähnte Film zu Web 2.0 ist als Einführung nett, aber die Vorlesung veranschaulicht sehr deutlich den garstig breiten Graben zwischen Lernwelt und Lebenswelt heutiger Lernender, und wie dieser durch den Einsatz interaktiver (in der Lebenswelt genutzter) Medien ein Stück weit überwunden werden kann.

    Beste Grüße
    Ingo Blees

    • ths

      @Ingo Blees Danke für Deine vielen Link-Tipps. Die werde ich mir noch einmal in Ruhe anschauen. Zu

      Zu Ihrer Skepsis gegenüber der Wirksamkeit des Einsatzes von Web 2.0-Tools als methodischen Krücken bzw. Feigenblättern im Lehrbetrieb:

      möchte ich mich doch noch mal äußern. Ich behaupte nicht die Wirksamkeit von Web 2.0-Tools wären ineffizient oder gar Krücken, eher im Gegenteil die Methoden könnten einen Ferrari darstellen. Mir geht es eher darum, was man damit transportieren möchte. Schafft ich als Pädagoge die momentanen Werte und Normen zu vermitteln? Da liegt meiner Meinung nach das Problem. Noch mal ein anderes Beispiel: Der Fernseher ist auch ein Medium, ich kann mir die brutalsten Ballerfilme anschauen oder auch Sendungen mit gesellschaftskritischem Inhalten. Es geht darum wie ich es nutze und was ich vermitteln möchte. Davon bleiben die Methoden erst einmal unberührt, sie haben nur unterschiedliche Potenzen der Erreichbarkeit von Menschen.
      Freundlich grüßt
      Thorsten S.

  15. Klasse Beitrag und sehr guter Inhalt. Kompliment

  16. Ich besuche gerade an meiner Uni auf pädagogische Vorlesungen.

    Bin mal gespannt was ich dadurch mitnehme. Normalerweise studiere ich Mathematik und Physik.

    Die ersten zwei Vorlesungen waren recht interessant.

    • ths

      Hallo SImon! Schön, das es wieder einen angehenden bloggenden Physiklehrer mehr geben wird! (Oder gibt es Deinen Blog schon länger?) 🙂 Tja, das mit den pädagogischen Vorlesungen ist so ein Ding für sich, man kann eine Menge Schrott besuchen, die einen überhaupt nicht interessieren. Meine Strategie war immer Seminare zu suchen, in denen ich meine die könnten mich auch später ein Stück weiterbringen. (Ist manchmal schwer vorherzusagen.) Und wenn ich mal ein recht sinnloses Seminar angefangen habe, versuche ich selbst da noch einen Krümel mitzubekommen und wenn der noch so klein ist. Dieses Thema habe ich gewählt, um mir einen Standpunkt als Lehrer aufzubauen. Ich glaube eine berufliche Identität ist sehr wichtig, man muss für sich begründen können, warum man dieses oder jenes macht und nicht anders. Gruß Thorsten

  17. Lieber Herr Schönbohm,

    der im früheren Kommentar angekündigte ausführliche Artikel zu Konzeption und Evaluation einer Web 2.0-Lernumgebung ist vor kurzem erschienen.

    http://www.elearningpapers.eu/index.php?page=doc&doc_id=14399&doclng=6

    Besten Gruß
    Ingo Blees

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