Isaac Newton – Über Ruhe und Bewegung

Isaac Newton

Aus dem Original Text (Die mathematischen Prinzipien der Naturlehre, zitiert nach Samburski, 1978: Der Weg der Physik. München: DTV, S. 392 ff.) habe ich einen kleinen netten Absatz zum selbst denken bekommen.

[…Relative Ruhe ist das Verharren des Körpers in derselben Gegend des Schiffes oder demselben Teile des ganzen innern Raumes. Wahre Ruhe hingegen ist das Verharren des Körpers in demselben Teil jenes unbewegten Raumes, in welchem das Schiff selbst mit seinem hohlen Raume und all seinem Inhalt sich bewegt. Wenn daher die Erde ruhte, so würde der Körper, welcher relativ im Schiffe ruht, sich wirklich und absolut mit derselben Geschwindigkeit bewegen, mit welcher das Schiff sich bewegt. Bewegt sich hingegen die Erde auch, so entsteht die wahre und absolute Bewegung des Körpers teils aus der relativen Bewegung des Schiffes auf der Erde, teils aus der wahren Bewegung der Erde im unbewegten Raume, teils aus den relativen Bewegungen des Schiffes auf der Erde und des Körpers im Schiffe, und aus den beiden letzteren Bewegungen ergibt sich die relative Bewegung des Körpers auf der Erde. …]

Why do I blog this? Ich finde dieser Text zeigt sehr schön, wie schwierig es sein kann eigendlich simple Zusammenhänge in Worte zu fassen…

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Physik, Physikdidaktik

3 Antworten zu “Isaac Newton – Über Ruhe und Bewegung

  1. fatima

    ich finde diesen text wirklich sehr gut ich würde ihn gerne in meinem vortrag erwähnen und vorlesen…. 😀

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