Formeln im Blog

Überarbeitet am 25.11.2007
Überarbeitet am 03.12.2007

Im Physikstudium kommt man nicht ohne Formeln aus. Daher habe ich den Versuch unternommen Formeln in meinem Blog darzustellen.

Hier die Formeln, direkt von der Festplatte hochgeladen:

Formeltest 01

Formeltest 02

Diese Formeln habe ich mit Open Office 2.3 aus einem HTML-Dokument mit dem Formeleditor erzeugt und als HTML-Datei abgespeichert. Dabei erzeugt Open Office offensichtlich zwei kleine GIF-Dateien, die ich hier als GIF-Bildchen anzeigen lassen wollte. Sieht aber wohl so aus, als wenn das nicht klappen würde. Verstehe das einer wer will. Rufe ich die gleichen GIF-Bildchen mit Firefox auf sehen sie auch richtig aus, schwarze Schrift auf weißem Grund.

Noch verrückter wird die Sache, wenn ich diese GIF-Bildchen bei Flickr hochlade und sie von dort aus einbinden möchte. Dann sieht das Ergebnis so aus:

.

Wer fummelt da die Hintergrundfarben rein?

25.11.2007:

Einen interessanten Beitrag zu diesem Problem habe ich auf Mathematik-Schule online gefunden. Leider wurde nur beschrieben, wie dies mit Hilfe von LaTeX und den Online-Editoren Equation Editor von sitmo und TeXaide zu geschehen hat.

03.12.2007:

Einen wertvollen Hinweis bekam ich von Helge Städtler. Demnach sind GIF-Dateien die einzigen Dateien, mit denen man einen transparenten Hintergrund definieren kann. Flickr konvertiert GIF-Dateien in JPG-Datien um und somit ist der Hintergrund nicht mehr eindeutig definiert. Ebenso muss man bei WordPress darauf achten, dass GIF-Dateien eingebunden werden. Dies geschieht indem man beim Hochladen sich die „Ganze Größe“ anzeigen lässt und das Häkchen nicht beim Vorschaubild lässt. Das Ergebnis sieht dementsprechend besser aus:

Formel

Generell ist es aber wohl so, wer größere Mengen an Formeln in einen Blog einbinden möchte, sollte diese in einem Formeleditor schreiben und dann die ganze Datei als PDF-Datei hochladen oder als Screenshot einbinden.

6.02.2008

 Ich habe gestern einen netten Hinweis über das Formeleinbinden von latex  Formeln bekommen. Wen das interessiert sollte sich mal auf den Seiten von Tom und ET den Artikel LaTeX und WordPress anschauen.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Physik, Weblogs

3 Antworten zu “Formeln im Blog

  1. Okay, okay. Das nennt man dann wohl einen Kickstart! Von Null auf fast 100% in fast Null zeit. Respekt. Das hat ja mal prima geklappt mit dem Start in das Zeitalter der Weblogs.

    Quizfrage: Woran merkt man dass man im Web 2.0 angekommen ist?

    Antwort: Wenn man sein Blog umdekoriert, statt die Wohnung neu zu streichen.

    Quelle: Elektrischer Reporter
    http://www.elektrischer-reporter.de/

    Mit den mathematischen Formeln dürfte allerdings noch so die eine oder andere Hürde zu erklimmen sein und stets bleiben. Aus meine Erfahrung, wird sich dieses Problem auch in 10 Jahren nicht in Luft aufgelöst haben. Die nutzerfreundliche Textverarbeitung, die Matheformeln kann, muss erst noch gebaut werden und ein entsprechendes Blog erst recht.

    Bis dahin frohes Formeln in Grafiken giessen. (Ich mache es nicht anders.)

  2. Falls ich das so gesagt habe, muss ich das korrigieren, das Format PNG ist ebenfalls in der Lage Transparenz darzustellen, sogar in vielen verschiedenen Stufen.

    Die drei Formate die das Web problemlos versteht sind
    GIF, JPG und PNG. Und alle drei verwendet man eigentlich für spezielle Zwecke.

    GIF, wenn die Grafik wenig Farben enthält, viele grade und klare Linien (z.B. bei Konstruktionszeichnungen) und wenn es eben Transparenz braucht. GIF89a ist die berühmte Variante von GIF, bei der auch PNG streiken würde, denn das sind die lustigen Animationen, die wie eine Art Daumenkino funktionieren (mehrere Einzelbilder hintereinanderweg gezeigt).

    PNG, kann alles was GIF kann (außer Animation wie GIF 89a), aber es kann noch mehr bei der Transparenz, denn dort kann man auch halbtransparente Bereiche definieren, oder „nur ein wenig transparent“. PNG hat die beste Qualität für grade Linien und viele Farben.

    JPG ist ideal für Bilder mit vielen ungeraden Elementen, Kurven, Farbübergängen und vielen Farben usw. Meistens sind solche Bilder oft Fotos. JPG verbraucht einfach am wenigsten Platz für diese Bilder. Und selbst per DSL brauchen eben manche Bilder schon ganz schöne Zeit.

  3. ths

    Danke für die ausführliche Beschreibung der Bilddateiformate. Endlich habe ich für mich eine kleine Übersicht, welches Format ich wann zu wählen habe.

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